Jahresspiegel 2006
aus der Schweizer ProminenzKrebs und (Über)Sinnliches
Geistheilung im Licht der Wissenschaft
An Geistheilung glaubt man oder eben nicht. Ihre Wirkung ist oder war jedenfalls bis anhin, nicht verlässlich nachweisbar. Prof. Alex N. Eberle befasst sich hauptberuflich mit klassischer Forschung, mit Molekularbiologie zum Ziel der Medikamentenentwicklung und daneben - als Hobby, mehr ist nicht möglich – mit der wissenschaftlichen Erforschung der Geistheilung.
Viele suchen – und finden offenbar - in letzter Instanz bei der Geistheilung Hilfe. Worauf beruht denn diese? Wie könnte man ihre Wirksamkeit mittels zuverlässiger Studien nachweisen? Gängige Kriterien wie "randomisiert, doppelblind, Plazebo, Kontrollgruppe" versagen da.
Über einen tiefen Graben hinweg schauen sie einander an, wenn überhaupt: hier die Schulmediziner, dort die Geistheiler. Dabei waren sich Ärzte wie Paracelsus der geistigen Heilkräfte durchaus bewusst und wandten sie auch an. Heute jedoch strecken nur Wenige ihre Hand der anderen Seite entgegen. Professor Alex N. Eberle ist einer von ihnen. Er erforscht auf medizinisch-molekularbiologischer Ebene in erster Linie neue Substanzen zur Behandlung des Melanoms, des schwarzen Hautkrebses. Der ist besonders aggressiv, metastasierend (Ableger bildend) und therapieresistent, sogar ...
Lässt sich die Wirkung von Pillen messen? Bereits dies ist schwierig. Umso schwieriger dürfte es sein, Heilung durch Gedanken, Handauflegen oder beten zu messen, zu beweisen.
Foto Puma Nawaal
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